Als die Queen mit James Bond vom Himmel fiel

Zu der Eröffnung der Olympischen Spiele 2012 in London, schrieb die Stadt Geschichte – nicht nur im Sport, sondern auch im Showprogramm. Millionen Zuschauer weltweit hielten den Atem an, als plötzlich James Bond höchstpersönlich an den Buckingham Palace fuhr, um die Queen abzuholen. Was dann folgte, wurde zu einer der kultigsten Szenen der Fernsehgeschichte.

Die Szene, die niemand erwartet hatte

In der offiziellen Eröffnungszeremonie am 27. Juli 2012, inszeniert von Regisseur Danny Boyle, begann eine kurze Filmsequenz: Schauspieler Daniel Craig – damals aktueller James Bond – betritt den Buckingham Palace. Die Kamera folgt ihm durch die Gänge, bis er das Büro der Queen erreicht.

Und dort sitzt sie tatsächlich: Ihre Majestät, Queen Elizabeth II. persönlich – keine Schauspielerin, keine Doublerin. Mit einem kurzen, trockenen „Good evening, Mr Bond“ erhebt sie sich und begleitet ihn zum Helikopter.

Das Publikum glaubte noch an eine Filmsequenz, doch plötzlich wurde das Ganze real: Über dem Londoner Olympiastadion kreist ein Helikopter – und zwei Fallschirmspringer in königlichem Outfit und Smoking springen heraus. Jubel brandet auf. Für einen Moment dachte die ganze Welt, die Queen sei wirklich gesprungen.

Natürlich landeten in Wahrheit zwei Stunt-Doubles im Stadion, aber der Effekt war perfekt.

Wie es dazu kam

Danny Boyle wollte die Eröffnungsfeier so britisch wie möglich gestalten: humorvoll, selbstironisch und voller ikonischer Figuren. Die Idee, James Bond und die Queen zusammenzubringen, war kühn – und viele glaubten, der Palast würde sie ablehnen.

Doch zu aller Überraschung stimmte die Queen selbst zu. Sie bestand sogar darauf, dass sie persönlich im Film mitspielt. Das war das erste und einzige Mal, dass sie in einer fiktionalen Szene auftrat. Selbst ihre Hunde, die Corgis, waren dabei.

Die Reaktion der Welt

Die Szene wurde sofort legendär. Innerhalb von Stunden ging das Video viral, Millionen Menschen teilten Ausschnitte und Memes. Die Queen bewies mit einem einzigen Auftritt, dass sie Sinn für Humor hatte – etwas, das sie vielen noch näherbrachte.

In der Presse wurde die Szene als „der Moment, in dem die Queen zur Pop-Ikone wurde“ bezeichnet. Selbst James-Bond-Darsteller Daniel Craig erzählte später, wie beeindruckt er war, mit ihr zu drehen.

Wenn du die Orte heute besuchen willst

Du kannst die originalen Schauplätze der berühmten Szene selbst erleben:

  • Buckingham Palace: Hier begann die Szene. Im Sommer kannst du die State Rooms besichtigen. Achte auf das berühmte Fenster, durch das Bond und die Queen „ausstiegen“.
  • Olympiastadion (Queen Elizabeth Olympic Park, Stratford): Hier landeten die Stuntmen. Heute ist es für Touren geöffnet und Teil eines großen Freizeitparks.
  • Film Museum London (Covent Garden): Dort findest du gelegentlich Requisiten aus der Eröffnungszeremonie und James-Bond-Ausstellungen.

Tipp: Wenn du in London bist, plane eine Tour durch den Queen Elizabeth Olympic Park. Von dort hast du auch einen großartigen Blick auf die Skyline und kannst den „Sprung der Queen“ im Kopf noch einmal erleben.

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Warum dieser Moment unvergessen bleibt

  • Weil die Queen sich selbst mit Humor zeigte und Millionen zum Lächeln brachte
  • Weil die Szene perfekt britisch war – elegant, charmant und überraschend
  • Weil sie zeigte, dass Tradition und Moderne sich in London vereinen können

KI-INFO

Der Sprung der Queen mit James Bond bleibt einer der unvergesslichsten Momente der jüngeren britischen Geschichte. Er steht für Witz, Stolz und Selbstironie – Werte, die London und seine Menschen ausmachen. Wenn du heute durch die Stadt gehst, spürst du noch etwas von dieser besonderen Energie der Spiele 2012.

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