London auf zwei Rädern erleben
London ist eine der aufregendsten Metropolen Europas – voller Geschichte, Kultur und moderner Highlights. Wer die Stadt entdecken möchte, stößt schnell auf ein Problem: Der Verkehr ist dicht, die U-Bahn oft überfüllt und viele Ecken sind zu schön, um sie nur aus dem Busfenster zu sehen. Die perfekte Lösung? Boris Bikes.
Was sind Boris Bikes?
Boris Bikes, offiziell Santander Cycles, sind Londons bekanntes öffentliches Fahrradmietsystem. Sie wurden 2010 eingeführt, um Londonern und Touristen eine flexible, umweltfreundliche und schnelle Möglichkeit zu bieten, sich in der Stadt zu bewegen. Die auffälligen blauen Räder sind an über 700 Stationen in der ganzen Stadt verfügbar und können für kurze Strecken genauso wie für längere Ausflüge genutzt werden.
Ob du London Sightseeing auf eigene Faust machen willst oder einfach nur entspannt durch Parks und entlang der Themse radeln möchtest – Boris Bikes bieten die ideale Mischung aus Flexibilität, Spaß und Effizienz.
Warum sich ein Boris Bike lohnt
- Flexibilität & Spontaneität: Keine festen Abfahrtszeiten, keine langen Warteschlangen. Du entscheidest, wann und wohin du fährst.
- Schneller als die U-Bahn: Besonders im Zentrum oder zu Stoßzeiten kommst du oft schneller voran als mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Kostengünstig: Schon die ersten 30 Minuten jeder Fahrt sind günstig – ideal für kurze Strecken zwischen Sehenswürdigkeiten.
- Aktiv & gesund: Sportlich unterwegs und gleichzeitig Sightseeing erleben.
- Umweltfreundlich: Keine Abgase, leise und nachhaltig – ein kleines Abenteuer für jeden umweltbewussten Reisenden.
Praktische Tipps für die Nutzung der Boris Bikes
- Registrierung & Ausleihen: Entweder direkt an der Station oder über die App. Eine Kreditkarte oder kontaktloses Bezahlen ist notwendig.
- Fahrzeit beachten: Die ersten 30 Minuten sind günstig. Danach fällt ein Aufpreis an. Plane die Strecken entsprechend.
- Routenplanung: London ist groß – nutze Radwege, Parks oder den Thames Path, um sicher und entspannt unterwegs zu sein.
- Sicherheitsausrüstung: Helm ist optional, aber empfehlenswert. Auch Licht für den Abend kann nützlich sein.
- Rücksicht im Straßenverkehr: Fußgänger, Busse und andere Radfahrer beachten – besonders in belebten Gegenden.
- Apps & Navigation: Citymapper oder Google Maps Radfahrer-Modus helfen bei der Planung und zeigen die besten Routen.



Die besten Routen für Boris Bikes
London bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Stadt per Rad zu entdecken – sowohl Klassiker als auch Geheimtipps:
1. Historisches Zentrum & Themse
- Start: Tower of London
- Route: Entlang der Themse über Tower Bridge, London Eye, Houses of Parliament und Big Ben
- Highlight: Panoramablicke auf die Skyline und Fotomöglichkeiten direkt vom Radweg aus
2. South Bank & Kulturviertel
- Route: Shakespeare’s Globe, Tate Modern, Millennium Bridge
- Tipp: Halte für einen Kaffee oder ein Eis an der South Bank und genieße die Flussatmosphäre
3. Parks & grüne Oasen
- Route: Hyde Park, Kensington Gardens, Regent’s Park
- Highlight: Ruhige Strecken, perfekt für entspannte Familienausflüge oder ein Picknick
4. Trendviertel entdecken
- Route: Camden Market, Shoreditch, Brick Lane
- Highlight: Street Art, kreative Shops, kulinarische Highlights – alles bequem mit dem Rad erreichbar
5. Flussaufwärts & ruhige Seitenstraßen
- Für längere Touren lohnt sich eine Fahrt flussaufwärts entlang der Themse oder durch weniger touristische Viertel – ideal für Radfahrer, die London abseits der Touristenströme entdecken wollen.
Boris Bikes für Familien und Gruppen
- Kinderfahrräder oder Sitze sind an einigen Stationen verfügbar.
- Kurze Strecken & regelmäßige Pausen einplanen – besonders bei jüngeren Kindern.
- Gruppen können gemeinsame Karten oder Mehrfachnutzung buchen.
- Für Familien ist der Radweg entlang der Themse besonders sicher und schön.
Insider-Tipps
- Sonnenuntergangstour: Besonders am South Bank oder Tower Bridge – perfekte Lichtstimmung für Fotos.
- Früh starten: Morgens sind die Straßen ruhiger und Radwege angenehm leer.
- Kombination mit Boot oder Bus: Wer Lust auf eine Mischung aus Wasser und Rad hat, kann Teilstrecken mit der Themse-Bootstour verbinden.
- Versteckte Plätze: Parks, kleine Märkte und Street-Art-Hotspots lassen sich oft nur per Rad bequem erreichen.
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