London ist eine der aufregendsten Städte der Welt – voller Geschichte, Kultur, königlichem Glanz und moderner Coolness. Doch zwischen roten Doppeldeckerbussen, royalen Palästen und hippen Food-Märkten lauern auch einige Touristenfallen, die dein Reisebudget schneller schrumpfen lassen als ein Regentag in Soho.
Damit dein London-Trip unvergesslich aber nicht unnötig teuer wird, findest du hier die 10 schlimmsten Touristenfallen in London. So kannst du deinen London Trip unbeschwert genießen, ohne in gängige Fallen zu tappen.
Themenübersicht:
- Überteuerte Restaurants am Leicester Square
- Wechselstuben mit Wucher-Kursen
- Überteuerte Tickets fürs London Eye
- Gefälschte „Fast Track“-Angebote vor dem Tower of London
- Souvenirshops rund um Piccadilly Circus
- Überteuerte Food-Stände am Borough Market zur Mittagszeit
- Schwarzfahren in Tube & Bus
- Überteuerte Aussicht vom The Shard
- Pub-Abzocke rund um Trafalgar Square
- Fake-Wachwechsel-Infos am Buckingham Palace
1. Überteuerte Restaurants am Leicester Square
Mitten im West End, umgeben von Theatern und Kinos, wirkt der Platz wie der perfekte Ort für ein Dinner vor der Show. Doch viele Restaurants hier leben fast ausschließlich von Laufkundschaft.
Das Problem:
• Deutlich überhöhte Preise
• Durchschnittliche Qualität
• „Optionaler“ Service Charge von 12,5 % fast immer automatisch auf der Rechnung
• Touristenmenüs mit Mini-Portionen
Ein einfaches Pasta-Gericht kann hier schnell 22–25 £ kosten – was anderswo 14–16 £ kostet.
So vermeidest du die Falle:
Lauf 5–10 Minuten Richtung Soho oder Covent Garden. Dort findest du authentische Restaurants mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wie funktioniert die Service Charge in London?
In vielen Restaurants – besonders in zentralen Lagen wie rund um Leicester Square, Covent Garden oder Soho – wird automatisch eine „discretionary service charge“ von 12,5 % auf die Rechnung gesetzt.
Was bedeutet „discretionary“?
Sie ist freiwillig, auch wenn sie automatisch aufgedruckt wird.
Du darfst sie bei Unzufriedenheit streichen lassen.
Wichtig: In Großbritannien ist Service Charge üblich, aber du darfst sie bei Unzufriedenheit streichen lassen.
2. Wechselstuben mit Wucher-Kursen
„0% Commission“ klingt gut – ist aber oft irreführend. Der schlechte Wechselkurs macht die Gebühr unsichtbar.
Typische Tricks:
• Schlechter Umrechnungskurs
• „Spezialkurs“ nur für hohe Beträge
• Dynamic Currency Conversion bei Kartenzahlung
Besser:
Zahl möglichst kontaktlos mit Karte in Pfund. Hebe Geld nur bei Bankautomaten seriöser Banken ab. Lehne die Umrechnung in Euro immer ab.
London ist extrem kartenfreundlich – selbst kleine Cafés akzeptieren kontaktlos.
3. Überteuerte Tickets fürs London Eye
Die Aussicht ist schön – keine Frage. Aber Standardtickets liegen oft bei 30–40 £ pro Person.
Was viele nicht wissen:
• Fast-Track kostet nochmal extra
• Fotos werden teuer verkauft
• Bei schlechtem Wetter lohnt es sich kaum
Alternative:
Kostenlose Aussicht im Sky Garden oder günstiger Drink mit Panorama in der Horizon 22.
Beide bieten spektakuläre Skyline-Blicke – mit deutlich besserem Preis-Leistungs-Verhältnis.

4. Gefälschte „Fast Track“-Angebote vor dem Tower of London
Vor beliebten Sehenswürdigkeiten sprechen manchmal Personen Touristen an und bieten „Schnellzugang“ an.
Wichtig:
Tickets nur über die offizielle Website oder seriöse Anbieter kaufen. Spontane Straßenangebote sind oft überteuert oder unseriös.
Extra-Tipp: Früh morgens kommen – dann ist es am entspanntesten.
5. Souvenirshops rund um Piccadilly Circus
„3 Magneten für 10 £“ klingt wie ein Schnäppchen – ist aber Massenware aus Fernost.
Viele Shops verkaufen identische Produkte zu Fantasiepreisen.
Besser:
Schau in Stadtteilen wie Greenwich oder auf Märkten wie Camden Market nach individuellen Mitbringseln.
Noch authentischer: Britischer Tee aus einem Supermarkt oder lokale Produkte kleiner Manufakturen.
6. Überteuerte Food-Stände am Borough Market zur Mittagszeit
Der Markt ist fantastisch – aber mittags explodieren Preise und Wartezeiten.
Manche Stände erhöhen Preise sichtbar für Touristen.
So machst du es richtig:
• Vormittags kommen
• Preise vergleichen
• Abseits der Hauptgänge schauen
Oder alternativ kleinere Märkte wie Maltby Street Market besuchen.




7. Schwarzfahren in Tube & Bus
London kontrolliert regelmäßig. Das Bußgeld liegt bei rund 80 £.
Typische Fehler:
• Nicht korrekt eingecheckt
• Falsche Zone gewählt
• Kein Tap-Out beim Verlassen
Tipp:
Nutze eine kontaktlose Kreditkarte oder Oyster Card. Immer beim Rein- und Rausgehen antippen.
Das System ist einfach – wenn man es richtig nutzt.
Achte auch auf den Peak off und Daily Caps:
8. Überteuerte Aussicht vom The Shard
Atemberaubend – aber Tickets können 35 £ oder mehr kosten.
Cleverer Trick:
Reserviere stattdessen einen Drink in einer der Bars im Gebäude. Mindestverzehr ist oft günstiger als das Aussichtsticket.

9. Pub-Abzocke rund um Trafalgar Square
Ein Pint Bier kostet hier schnell 8–9 £.
In Wohnvierteln zahlst du oft 5–6 £.
Wo es authentischer ist:
Stadtteile wie Shoreditch oder Clapham bieten bessere Preise und echtes London-Feeling.

10. Fake-Wachwechsel-Infos am Buckingham Palace
Die „Changing of the Guard“-Zeremonie ist kostenlos. Trotzdem versuchen manchmal Personen, Tickets oder „exklusive Plätze“ zu verkaufen.
Wichtig:
Die Zeremonie ist öffentlich und gratis. Informiere dich nur auf der offiziellen Website über Termine.
Früh da sein lohnt sich – besonders im Sommer.



London ist jeden Penny wert – wenn du es clever machst
London ist keine günstige Stadt. Aber sie ist eine der faszinierendsten Metropolen der Welt. Wer typische Touristenfallen kennt, spart locker 100–200 £ pro Trip – und erlebt gleichzeitig das authentischere London.
Spaziere durch versteckte Gassen in Soho. Trink dein Pint mit Einheimischen. Genieße kostenlose Skyline-Blicke.
Und dann merkst du schnell: London ist nicht teuer – nur uninformiert zu reisen ist teuer.
FAQ – Häufige Fragen zu Touristenfallen in London
London kann teuer sein – aber viele Highlights sind kostenlos (Museen, Parks, Aussichtspunkte). Planung spart enorm.
Kaum nötig. London ist fast komplett kontaktlos.
Wenn ausschließlich Touristen dort sitzen, Bilderkarten draußen hängen und Mitarbeiter aktiv Gäste ansprechen – lieber weitergehe
Nur wenn du viele kostenpflichtige Attraktionen in kurzer Zeit besuchen willst.
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