Manchmal braucht es nicht den ganzen Tag, um sich in eine Stadt zu verlieben. Wer nur wenig Zeit in London hat oder gleich am ersten Abend einen ersten Eindruck der Metropole gewinnen möchte, findet in dieser geführten Sightseeing-Tour genau das richtige Format: 90 Minuten, ein waschechter roter Routemaster-Bus aus den 1960er-Jahren mit offenem Oberdeck, und ein Live-Guide, der unterwegs von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erzählt.
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Eine Stadtrundfahrt mit Geschichte
Der Bus selbst ist bereits Teil des Erlebnisses. Die klassischen Routemaster-Busse prägten jahrzehntelang das Straßenbild Londons, und für diese Tour wurden sie eigens mit einem offenen Oberdeck ausgestattet. Wer oben Platz nimmt, hat freie Sicht auf die Skyline, spürt den Fahrtwind zwischen den Sehenswürdigkeiten und bekommt einen ganz anderen Blick auf die Stadt als vom Straßenniveau aus. Während der Fahrt erzählt ein englischsprachiger Guide von der Geschichte der Orte, an denen der Bus vorbeikommt, locker, unterhaltsam und mit dem nötigen Insiderwissen, das eine reine Selbstfahrt nicht bieten könnte.
Was unterwegs zu sehen ist
Die Route führt an vielen der Wahrzeichen vorbei, die London so unverwechselbar machen. Vom Startpunkt in der Nähe der U-Bahn-Station Embankment aus geht es zunächst an den Royal Courts of Justice vorbei, weiter zur St. Paul’s Cathedral mit ihrer markanten Kuppel und zum Monument, das an den großen Brand von London erinnert. Der Tower of London und die benachbarte Tower Bridge folgen als nächste Stationen, bevor der Bus in Richtung Themse-Ufer weiterrollt und das London Eye passiert.
Von dort geht es zu den politischen Wahrzeichen der Stadt: Big Ben und die Houses of Parliament, Westminster Abbey, die Downing Street und Whitehall reihen sich aneinander, bevor die Route über den Trafalgar Square mit seinen Löwenstatuen und der Nelsonsäule schließlich am belebten Piccadilly Circus vorbeiführt. Am Ende bringt der Bus die Gruppe wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Embankment-Haltestelle, mit vollen Erinnerungskarten und einem ersten guten Gefühl für die Lage der Stadt.
Der perfekte Einstieg für Zeitknappe
Diese Tour richtet sich besonders an alle, die London in kurzer Zeit erfassen wollen, ohne einen ganzen Tag mit Hop-on-Hop-off-Bussen zu verbringen. Für Reisende, die gerade erst angekommen sind und noch nicht ins Hotel einchecken können, ist sie eine ideale Möglichkeit, die Zeit sinnvoll zu überbrücken und sich gleichzeitig in der Stadt zu orientieren. Auch am ersten Abend eines London-Aufenthalts eignet sich die Fahrt hervorragend, um einen ersten Überblick zu bekommen, bevor am nächsten Tag einzelne Sehenswürdigkeiten in Ruhe erkundet werden.
Praktisches zum Ablauf
Der Treffpunkt liegt nur wenige Schritte von der U-Bahn-Station Embankment entfernt, an der Bushaltestelle 40B, und ist auch von Trafalgar Square und Charing Cross aus fußläufig gut zu erreichen. Erkennbar ist der Bus an seinem klassischen roten Design mit offenem Oberdeck. Die Tour selbst wird ausschließlich auf Englisch geführt, was für die meisten Gäste kein Problem darstellt, da die Erzählungen unterwegs eher unterhaltsam und leicht verständlich gehalten sind als sprachlich anspruchsvoll.
Alkohol und andere Rauschmittel sind während der Fahrt nicht erlaubt, und Rollstuhlfahrer können die Tour aufgrund der Bauweise des Busses leider nicht nutzen. Wer sich seine Reisepläne offenhalten möchte, kann bei dieser Tour außerdem von der Möglichkeit „jetzt reservieren, später zahlen“ profitieren und die Buchung so flexibel gestalten. Eine kostenlose Stornierung ist bis 24 Stunden vor dem Termin möglich, was besonders bei wechselhaftem Londoner Wetter beruhigend ist.
Für wen sich die Tour eignet
Ideal ist dieses Erlebnis für alle, die einen kompakten, aber informativen ersten Blick auf London werfen möchten, für Familien mit Kindern, die sich über die Fahrt im offenen Bus freuen, und für Reisende mit begrenztem Zeitbudget, die trotzdem nicht auf die wichtigsten Wahrzeichen verzichten wollen. Wer London hingegen in aller Ruhe zu Fuß erkunden möchte, findet in dieser Tour zumindest eine gute Gelegenheit, sich vorab zu orientieren und die eigene Route für die kommenden Tage zu planen.